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Mitarbeitende in Veränderungsprozessen einbeziehen – wann und wie?

vor 6 Stunden
1 Min. Lesezeit

«Wir müssen die Mitarbeitenden mitnehmen.» Dieser Satz fällt in vielen Veränderungsprozessen. Doch oft bleibt unklar, was damit gemeint ist.


Beteiligung kann vieles bedeuten: Erfahrungen einbringen, Lösungen entwickeln oder Entscheidungen mittragen.


Wo ist Beteiligung sinnvoll – und wozu?


Wo Entscheidungen bereits gefallen sind, braucht es eine verständliche Erklärung. Wo noch Spielraum besteht, können Mitarbeitende mitgestalten. Ihr Wissen hilft, Lösungen zu entwickeln, die im Alltag funktionieren.


Dafür muss klar sein, was offen ist und wer am Ende entscheidet. Sonst entsteht der Eindruck von Mitsprache, obwohl kein Einfluss möglich ist.


Auch der Zeitpunkt zählt. Wissen sollte einfliessen, solange es die Lösung noch verbessern kann.


Gute Beteiligung schafft Orientierung und Verantwortung zugleich.


Menschen müssen nicht jede Veränderung selbst initiiert haben, um sie mitzutragen. Aber sie sollten verstehen, worum es geht, wo sie Einfluss nehmen können und welchen Beitrag sie selbst leisten können.


Wirkung entsteht, wenn Menschen Veränderung nicht nur umsetzen, sondern dort mitgestalten können, wo ihre Perspektive zählt.




 
 

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Esther Frei ist Gründerin von frei bewegt GmbH mit Sitz in Winterthur. Sie begleitet Unternehmen in Organisationsentwicklung, Veränderungsprozessen und Strategieumsetzung in Zürich, der Ostschweiz und schweizweit.

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